
Beim Workshop in Madurai

Meenakshi Tempel in Madurai (wegen Restaurationsarbeiten Tuerme leider verhuellt)
Die farbenfrohe und riesige Tempelanlage
Unsere Kinder beim Sonntag morgendlichen Meditieren
Chitra, Banupriya, Murugeswari und Bethamal freuen sich, dass ein Bild gemacht wird
Ein Gruppenfoto von Abhaya beim Besuch von Hemalatha zu Hause
Beim Basteln unserer Weihnachtsgruesse
Einige Ergebnisse der mehrstuendigen Aktionen
Manju und Yuva praeparieren die Lichter, die den Eingang von Abhaya zieren sollen
Das ist das wunderbare Ergebnis… zurueck ins Abhaya. Seit gestern Nacht sind wir wieder „zu Hause“ in Coimbatore . Sonntag Mittag haben wir uns mit unserem Direktor auf den Weg nach Madurai begeben. Aufgrund der Einschaetzung des Direktors, der uns als engagierte Freiwillige erlebt, durften wir ihn fuer zwei Tage auf einen Workshop fuer Cooperated Social Responsibility (CSR) begleiten. Es waren ca. 50 Verantwortliche verschiedener NGOs (Non Governmental Organisation) aus ganz Tamil Nadu vertreten. So hatten wir die Chance, viel ueber andere NGOs zu lernen, ueber ihre Aufgabenfelder zu erfahren und neue Kontakte zu knuepfen. Wir wurden auf einige "field visits" und Projektbesuche eingeladen.
Am ersten Tag handelte der Workshop von den Moeglichkeiten einer NGO, wie sie Gelder durch die soziale Verantwortung verschiedener Industrien und Firmen, erhalten koennen.
Da das Nachmittagsprogramm eine Gruppenarbeit auf Tamil war, wurde fuer uns eine Riksha bereitgestelllt. Zusammen mit Pandi, dem Fahrer, konnten wir uns das Ghandi-Museum und den bekannten Meenakshi Tempel ansehen. Fuer uns war es besonders erlebnisreich, da Pandi uns auch Plaetze gezeigt hat, die nicht typisch touristisch waren.
Der Tempel hatte eine grossartige Atmosphaere. Auf der einen Seite Menschen, die glauebig in den Tempel stroemen und auf der anderen Seite das Kommerzialisieren durch hunderte Touristenstaende und aufdringliche Verkaeufer. Wir waren froh, dass wir einen Einblick in die Stadt bekommen konnten.
Der zweite Tag hat sich im Grossen und Ganzen mit der Frage beschaeftigt, wie man als NGO Glaubwuerdigkeit erhalten kann, um Sponsoren und Foerderern Zweifel an dem Unternehmen zu nehmen. Eine Moeglichkeit ist die „Credibility Alliance“ (www.credall.org.in), die einer NGO nach langwieriger Ueberpruefung und Befragung ihre Glaubwuerdigkeit und Transparenz bestaetigt. Viele Details muessen offengelegt werden und im alljaehrlichen Report muessen alle Ausgaben und Vorgaenge dargelegt sein. NMCT ist seit 2 Jahren Mitglied in dieser Alliance.
Der zweite Teil des Tages hatte einen aehnlichen Hintergrund. „GiveIndia“ (www.GiveIndia.org) ist ein Internetportal, in dem jegliche Sponsoren- von Firmen bis Privatpersonen- online spenden koennen. Man kann unter vielen Themenbereichen wie Kinder, Frauen, Gesundheit oder Bildung, und vielen Organisationen, wie auch NMCT waehlen. Der Sponsor bekommt von der NGO ein persoenliches Feedback ueber den Erfolg, der mit der Spende erreicht worden ist. Um als NGO in dem Portal aufgelistet zu werden, sind aehnliche Kriterien wie in „Credibility Alliance“ gefordert. Diese wurden den Direktoren auf dem Workshop erlaeutert.
Fuer uns war es interessant zu sehen, wieviel Aufwand dies eine fuer eine NGO bedeutet, da sie viel ueber die eigenen Arbeitsvorgaenge, Arbeitsweisen und Intentionen reflektieren muessen. Ein solcher Vorgang kann Monate bis Jahre dauern.
Unsere Kinder haben sich riesig gefreut, als wir nach 3 Tagen wieder zu Hause waren, da sie wissen, dass wir sie nun in den Vorbereitungen auf ihre Halbjahresexamen unterstuetzen koennen. Das ist fuer die Kinder immer eine stressige Zeit, sodass wir die letzten, etwas entspannteren Wochen genutzt haben, um mit den Kindern zu basteln.
Neben den Grusskarten fuer alle Unterstuetzer von NMCT haben wir zusammen auch Weihnachts- und Neujahrskarten fuer unsere neue Partnerschule aus Hamburg, „Schule an der Gartenstadt“, hergestellt. Sie haben uns ebenfalls mit Briefen erfreut und ihren Erloes vom schulinternen Weihnachtsmarkt gespendet.
Unsere Case Studies gehen sehr gut voran. Wir haben begonnen, mit den Kindern Einzelgespraeche zu fuehren. Mit Hilfe von Banama, der Counselorin im Abhaya, als Uebersetzerin wollen wir damit zum Einen, die Familienhintergruende und Sorgen der Kinder in Erfahrung bringen und mit ihnen Vergleiche zwischen ihrem „neuen“ Leben im Hostel und vorherigem Leben ziehen. Zum anderen nutzen wir diese Gelegenheit, um mit ihnen ueber ihre Probleme und Aengste zu reden. Das ist fuer uns jedes Mal die Moeglichkeit, sie zu ermutigen und die Kinder freuen sich, wenn wir ihnen Ratschlaege geben koennen.
Diese Gespraeche dauern oft sehr lange, sind sehr intensiv. Da die Kinder zu uns ein sehr grosses Vertrauen aufgebaut haben, sind sie sehr ehrlich und erzaehlen uns oft von den Missstaenden zu Hause und ihren Gefuehlen dazu. Besonders diese Aspekte sind sehr gut, um sie in unsere Case Studies mit einzubauen.
Weihnachten ist jetzt zum Greifen nahe und wir freuen uns darauf mit den anderen Weihnachten zu feiern und uns mit ihnen auszutauschen.
Da das Nachmittagsprogramm eine Gruppenarbeit auf Tamil war, wurde fuer uns eine Riksha bereitgestelllt. Zusammen mit Pandi, dem Fahrer, konnten wir uns das Ghandi-Museum und den bekannten Meenakshi Tempel ansehen. Fuer uns war es besonders erlebnisreich, da Pandi uns auch Plaetze gezeigt hat, die nicht typisch touristisch waren.
Der Tempel hatte eine grossartige Atmosphaere. Auf der einen Seite Menschen, die glauebig in den Tempel stroemen und auf der anderen Seite das Kommerzialisieren durch hunderte Touristenstaende und aufdringliche Verkaeufer. Wir waren froh, dass wir einen Einblick in die Stadt bekommen konnten.
Der zweite Tag hat sich im Grossen und Ganzen mit der Frage beschaeftigt, wie man als NGO Glaubwuerdigkeit erhalten kann, um Sponsoren und Foerderern Zweifel an dem Unternehmen zu nehmen. Eine Moeglichkeit ist die „Credibility Alliance“ (www.credall.org.in), die einer NGO nach langwieriger Ueberpruefung und Befragung ihre Glaubwuerdigkeit und Transparenz bestaetigt. Viele Details muessen offengelegt werden und im alljaehrlichen Report muessen alle Ausgaben und Vorgaenge dargelegt sein. NMCT ist seit 2 Jahren Mitglied in dieser Alliance.
Der zweite Teil des Tages hatte einen aehnlichen Hintergrund. „GiveIndia“ (www.GiveIndia.org) ist ein Internetportal, in dem jegliche Sponsoren- von Firmen bis Privatpersonen- online spenden koennen. Man kann unter vielen Themenbereichen wie Kinder, Frauen, Gesundheit oder Bildung, und vielen Organisationen, wie auch NMCT waehlen. Der Sponsor bekommt von der NGO ein persoenliches Feedback ueber den Erfolg, der mit der Spende erreicht worden ist. Um als NGO in dem Portal aufgelistet zu werden, sind aehnliche Kriterien wie in „Credibility Alliance“ gefordert. Diese wurden den Direktoren auf dem Workshop erlaeutert.
Fuer uns war es interessant zu sehen, wieviel Aufwand dies eine fuer eine NGO bedeutet, da sie viel ueber die eigenen Arbeitsvorgaenge, Arbeitsweisen und Intentionen reflektieren muessen. Ein solcher Vorgang kann Monate bis Jahre dauern.
Unsere Kinder haben sich riesig gefreut, als wir nach 3 Tagen wieder zu Hause waren, da sie wissen, dass wir sie nun in den Vorbereitungen auf ihre Halbjahresexamen unterstuetzen koennen. Das ist fuer die Kinder immer eine stressige Zeit, sodass wir die letzten, etwas entspannteren Wochen genutzt haben, um mit den Kindern zu basteln.
Neben den Grusskarten fuer alle Unterstuetzer von NMCT haben wir zusammen auch Weihnachts- und Neujahrskarten fuer unsere neue Partnerschule aus Hamburg, „Schule an der Gartenstadt“, hergestellt. Sie haben uns ebenfalls mit Briefen erfreut und ihren Erloes vom schulinternen Weihnachtsmarkt gespendet.
Unsere Case Studies gehen sehr gut voran. Wir haben begonnen, mit den Kindern Einzelgespraeche zu fuehren. Mit Hilfe von Banama, der Counselorin im Abhaya, als Uebersetzerin wollen wir damit zum Einen, die Familienhintergruende und Sorgen der Kinder in Erfahrung bringen und mit ihnen Vergleiche zwischen ihrem „neuen“ Leben im Hostel und vorherigem Leben ziehen. Zum anderen nutzen wir diese Gelegenheit, um mit ihnen ueber ihre Probleme und Aengste zu reden. Das ist fuer uns jedes Mal die Moeglichkeit, sie zu ermutigen und die Kinder freuen sich, wenn wir ihnen Ratschlaege geben koennen.
Diese Gespraeche dauern oft sehr lange, sind sehr intensiv. Da die Kinder zu uns ein sehr grosses Vertrauen aufgebaut haben, sind sie sehr ehrlich und erzaehlen uns oft von den Missstaenden zu Hause und ihren Gefuehlen dazu. Besonders diese Aspekte sind sehr gut, um sie in unsere Case Studies mit einzubauen.
Weihnachten ist jetzt zum Greifen nahe und wir freuen uns darauf mit den anderen Weihnachten zu feiern und uns mit ihnen auszutauschen.
Wir werden wohl keine Zeit mehr haben, vor Weihnachten unseren Blog zu aktualisieren, deshalb wuenschen wir allen fleissigen Lesern Frohe Weihnachten!
Liebe Gruesse
Kerstin und Laura



Die Familie von Bethamal (ganz links) konnte die letzten Tage nicht schlafen, weil Regenguesse ihre Huette durchnaesst haben.

Auch Hemalatha war es eine grosse Freude uns die aus getrockneten Bananenblaettern gebaute Huette zu zeigen.
Wir sind hier gluecklich! Happy!
Unser toller selbstgemachter Adventskalendar.