
Die Verzierung mit schoenen 'Kollams' war in allen Doerfen zu sehen

Unsere Kinder warten gespannt auf das uberkochen des Pots
Kerstin wirft eine Hand voll Reis in den Pongal Pott
Laura macht die gleiche Prozedur
Waehrend alle auf das fertig werden des Pongal warten, werden den Kindern ein paar Geschenke von NMCT ueberreicht
Die Opfergaben fuer den Sonnengott
Am Pongalabend sind wir mit unser Mentorfamilie und unserem Direktor einen "Familiendorsai" essen gegangen- wir hatten schon lange darauf gewartet.
Sackhuepfen war eines der Disziplinen der Wettbewerbe im Tribal Dorf
Zum Abschluss gab es einen froehlichen gemeinsamen Tribaltanz
... und einem dritten Mal Pongal
Was ist Pongal? Jedes Jahr wird, wie in Deutschland auch eine Art Erntedank Fest gefeiert. Dieses Fest geht drei Tage lang und an jedem Tag steht ein anderer Aspekt im Mittelpunkt.
Pongal Tag 1: An Bhogy Pongal wird das Haus gereinigt, sich von alten Sachen getrennt und der Vorhof mit ‚Kollams’ (Kreidegemaelden) verziehrt. Wir haben diesen Festtag mit den Kindern vom Abhaya und einigen HIV-infizierten Kindern im Vorhof unseres Hostels gefeiert. Ausserdem hatten wir Andrea Maier von der Karl Kuebel Stiftung an diesem und dem folgendem Tag zu Besuch. Weil die Kinder am selben Tag aufgrund der Ferien nach Hause fuhren, haben wir die Zeremonien des zweiten Tages auf den ersten verschoben, da viele der Kinder zu Hause nicht die Moeglichkeiten haben. So haben wir mit der traditionellen Herstellung von ‚Pongal’- suesser Reis- begonnen. Dafuer wird ein verzierter Pot mit Wasser und Zuckerrohrsaft gefuellt und erhitzt. Anschliessend wird voller Spannung gewartet, dass diese Mischung aus dem Pott quillt. Laeuft der Schaum in oestlicher oder noerdlicher Richtung ueber, so ist das ein gutes Zeichen fuer das naechste Jahr. Anschliessend wird der Reis dem Pott zeremoniell hinzugefuegt.
Nachdem die Pooja durchgefuehrt worden ist, haben wir zusammen mit den Kindern den Pongal gegessen und Zuckerrohr geknabbert.
Um an das andere Ufer zu kommen, wurden wir in einem "Boot" transportiert
Sackhuepfen war eines der Disziplinen der Wettbewerbe im Tribal Dorf
Zum Abschluss gab es einen froehlichen gemeinsamen Tribaltanz
Da uns der Rueckweg durch den Fluss fuehrte, haben wir uns beim Sitzen auf dem Dach des Jeeps trocknen lassen
... und einem dritten Mal Pongal
Was ist Pongal? Jedes Jahr wird, wie in Deutschland auch eine Art Erntedank Fest gefeiert. Dieses Fest geht drei Tage lang und an jedem Tag steht ein anderer Aspekt im Mittelpunkt.
Pongal Tag 1: An Bhogy Pongal wird das Haus gereinigt, sich von alten Sachen getrennt und der Vorhof mit ‚Kollams’ (Kreidegemaelden) verziehrt. Wir haben diesen Festtag mit den Kindern vom Abhaya und einigen HIV-infizierten Kindern im Vorhof unseres Hostels gefeiert. Ausserdem hatten wir Andrea Maier von der Karl Kuebel Stiftung an diesem und dem folgendem Tag zu Besuch. Weil die Kinder am selben Tag aufgrund der Ferien nach Hause fuhren, haben wir die Zeremonien des zweiten Tages auf den ersten verschoben, da viele der Kinder zu Hause nicht die Moeglichkeiten haben. So haben wir mit der traditionellen Herstellung von ‚Pongal’- suesser Reis- begonnen. Dafuer wird ein verzierter Pot mit Wasser und Zuckerrohrsaft gefuellt und erhitzt. Anschliessend wird voller Spannung gewartet, dass diese Mischung aus dem Pott quillt. Laeuft der Schaum in oestlicher oder noerdlicher Richtung ueber, so ist das ein gutes Zeichen fuer das naechste Jahr. Anschliessend wird der Reis dem Pott zeremoniell hinzugefuegt.
Nachdem die Pooja durchgefuehrt worden ist, haben wir zusammen mit den Kindern den Pongal gegessen und Zuckerrohr geknabbert.
Pongal Tag 2: An Surien Pongal wird der Sonnengott angebetet. Der zubereitete Pongal wird vor dem Hauseingang aufbewart und dem Sonnengott mit weiteren Opfergaben wie Zuckerrohr, Kokosnuss, Bananen, Beettle Blaettern und Nuessen geopfert.
Diesen Tag haben wir in der Tribal Area gefeiert. Allein schon der Weg zum Dorf war fuer uns ein Abenteuer. Nachdem nach vierzig Kilometern der Weg fuer den Jeep nicht mehr passierbar war, mussten wir zu Fuss bis zum Flussufer laufen. Da die Wassertiefe es nicht zuliess den Fluss zu durchlaufen, wurde uns ein „Boot“ bereitgestellt, welches eher einer Nussschale aehnelte. Etwas wackelig ging es also ans andere Ufer. Die Stimmung in unserer Gruppe war sehr gut und voller Vorfreude auf das Dorf haben wir den gesamten Weg Triballieder gesungen und uns so auf den restlichen Tag eingestimmt.
Im Dorf selbst wurden neben der eigentlichen Pongalzeremonie auch kleine Wettwerbe mit anschliessender Preisvergabe organisiert. Besonders der traditionelle Tribaltanz und die unbekuemmerte Art der Menschen haben uns fasziniert.
Pongal Tag 3: Der Mattu Pongal wird den Nutztieren gewidmet. Auch sie werden gereinigt, angemalt, geschmueckt und verziert. In einer Prozedur werden die Tiere zum Tempel geleitet, wo sie gesegnet werden. Als Dank fuer ihren Nutzen bei der Arbeit wird auch fuer sie Pongalreis bereitgestellt.
Wir hatten also die Moeglichkeit in der Stadt die aufwendig ‚gestylten’ Tiere zu betrachten. Die gesamte Strasse war gesperrt und von neugierigen Menschen und aufdringlichen Verkaeufern ueberlaufen. Ausserdem konnten wir in einem der Nachbardoerfer einige Taenze der zweitaegigen Wettbewerbe, welche traditionell an Pongal veranstaltet werden, bestaunen. Fuer uns ist es immer wieder erstaunlich zu sehen, mit welcher Selbstverstaendlichkeit sich schon die Kleinsten auf der Buehne praesentieren.
Die 3 Tage waren fuer uns sehr erlebnisreich. Dennoch merken wir, dass uns viele der Zeremonien nicht mehr fremd sind und fuehlen uns nicht mehr unsicher, wenn es darum geht daran teilzunehmen.
Morgen beginnt unser grosser Workshop im KKID mit den anderen Freiwilligen, was fuer uns viel Reflexion ueber die letzten 4 Monate bedeutet. Wir freuen uns darauf, unsere Erfahrungen austauschen.
In diesem Sinne: Happy Pongal!
Laura und Kerstin
Diesen Tag haben wir in der Tribal Area gefeiert. Allein schon der Weg zum Dorf war fuer uns ein Abenteuer. Nachdem nach vierzig Kilometern der Weg fuer den Jeep nicht mehr passierbar war, mussten wir zu Fuss bis zum Flussufer laufen. Da die Wassertiefe es nicht zuliess den Fluss zu durchlaufen, wurde uns ein „Boot“ bereitgestellt, welches eher einer Nussschale aehnelte. Etwas wackelig ging es also ans andere Ufer. Die Stimmung in unserer Gruppe war sehr gut und voller Vorfreude auf das Dorf haben wir den gesamten Weg Triballieder gesungen und uns so auf den restlichen Tag eingestimmt.
Im Dorf selbst wurden neben der eigentlichen Pongalzeremonie auch kleine Wettwerbe mit anschliessender Preisvergabe organisiert. Besonders der traditionelle Tribaltanz und die unbekuemmerte Art der Menschen haben uns fasziniert.
Pongal Tag 3: Der Mattu Pongal wird den Nutztieren gewidmet. Auch sie werden gereinigt, angemalt, geschmueckt und verziert. In einer Prozedur werden die Tiere zum Tempel geleitet, wo sie gesegnet werden. Als Dank fuer ihren Nutzen bei der Arbeit wird auch fuer sie Pongalreis bereitgestellt.
Wir hatten also die Moeglichkeit in der Stadt die aufwendig ‚gestylten’ Tiere zu betrachten. Die gesamte Strasse war gesperrt und von neugierigen Menschen und aufdringlichen Verkaeufern ueberlaufen. Ausserdem konnten wir in einem der Nachbardoerfer einige Taenze der zweitaegigen Wettbewerbe, welche traditionell an Pongal veranstaltet werden, bestaunen. Fuer uns ist es immer wieder erstaunlich zu sehen, mit welcher Selbstverstaendlichkeit sich schon die Kleinsten auf der Buehne praesentieren.
Die 3 Tage waren fuer uns sehr erlebnisreich. Dennoch merken wir, dass uns viele der Zeremonien nicht mehr fremd sind und fuehlen uns nicht mehr unsicher, wenn es darum geht daran teilzunehmen.
Morgen beginnt unser grosser Workshop im KKID mit den anderen Freiwilligen, was fuer uns viel Reflexion ueber die letzten 4 Monate bedeutet. Wir freuen uns darauf, unsere Erfahrungen austauschen.
In diesem Sinne: Happy Pongal!
Laura und Kerstin



1 Kommentar:
wow, dass hört sich nach einer tollen zeremonie an und sieht auch super aus, vor allem die kollams gefallen mir gut. sicher hattet ihr viel spaß in diesen drei tagen! wünsch euch viel spaß bei euren workshops! alles liebe
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